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"Handlungsfeld Spracherwerb" - "Sprach - Welten" (FC 1932)

120,00 € / Personne

Contenu

Unsere Sprache ist ein wichtiges Medium des Lernens.

„Sprechen -  Verstehen - verstanden werden“ bedeutet Teilhabe und Zugehörigkeit in unserer Gesellschaft und ist eine der Grundvoraussetzungen für das selbständige Handeln.

Die Kinder bringen bereits eigene Sprach – Erfahrungen und Kompetenzen mit in die Kindertageseinrichtung. Diese sind geprägt durch ihren jeweiligen kulturellen Hintergrund sowie einem unterschiedlichen Lebensumfeld bzw. familiären Zusammenhängen. Sie bilden somit die wachsende Heterogenität und Vielfalt unserer heutigen Gesellschaft ab.

Für Kinder verschiedener Herkunftsländer bedeutet dies, dass sie sich neben ihrer Muttersprache sprachliche Kompetenzen in einer weiteren Sprache aneignen müssen.

Unter Berücksichtigung der vielfältigen und unterschiedlichen Grundvoraussetzungen der Kinder ist die Unterstützung der sprachlichen Kompetenzen eine besonders bedeutsame  Querschnittsaufgabe der Kindertageseinrichtung.

Die Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte dabei ist die unterstützende Begleitung der Kinder durch Erkennen, Anregen und Strukturieren der Bildungs – und Lernprozesse.

Dazu schaffen sie eine anregungsreiche Umgebung, befinden sich in Beziehung und im Dialog mit den Kindern und reflektieren ihr eigenes Handeln.

Objectifs

In der Fortbildung werden Ziele und Möglichkeiten einer alltagsbasierten und kindorientierten Unterstützung der Sprachentwicklung erarbeitet.

  • Grundlagen und Grundkompetenzen der sprachlichen Entwicklung von Kindern
  • Alltagsbasierte sprachliche Förderung (mit Fokus auf Mehrsprachigkeit): Sprachanlässe im Alltag finden und gezielt nutzen
  • Teilhabe durch Zugehörigkeit/ Kulturelle Vielfalt: Kindern Zugehörigkeit zu vermitteln gibt ihnen Sicherheit und hilft ihnen dabei sich am Gruppengeschehen aktiv zu beteiligen
  • Kommunikation und Interaktion: fördernde Kommunikationsweisen wie handlungsbegleitetes Sprechen und pädagogische Dialoghaltung: Im Dialog erfährt das Kind durch das Verhalten der Erzieherin Wertschätzung der individuellen Persönlichkeit und Bedürfnisse: die pädagogische Dialoghaltung ist geprägt durch Zutrauen und Ermutigung, Wahrnehmen und Einfühlen, Achtsamkeit und Ernstnehmen. So kann das Kind ein positives Selbstbild entwickeln.
  • Austausch über Möglichkeiten der sprachlichen Förderung in einzelnen Bildungsbereichen wie z.B.: Bewegung und Sprache; Musik und Sprache; Spiele und Sprachspiele aus aller Welt; Bücher, Geschichten, Erzählwerkstatt

Méthode

  • Impulsvortrag /theoretischer Input mit Austausch im Plenum
  • Praxistransfer/Praxismaterial
  • Kleingruppenarbeit
  • Planung eines eigenen „Projektes“

Informations supplémentaires

Inklusive Kaffeepausen und Mittagessen

Mitbringen: Wenn vorhanden Material aus der eignen Einrichtung

Validation no.2017_04_ANB_13/77/PL

anerkannte Fortbildung für die mehrsprachige Bildung