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Kindliche Sexualität (FC 1913)
Inhalt
Bereits jüngere Grundschulkinder reden offener über « sexuelle Themen », scheinen informiert zu sein - sie sind meist jedoch nicht wirklich aufgeklärt. Stattdessen erproben sie sich in Doktorspielen und Neckereien.
Die pädagogische Fachkraft steht dieser Entwicklung oft ratlos gegenüber. Welche Verhaltensweisen sollen unterstützt und ggf. gefördert werden, was und vor allem wie unterbunden werden? Wie kann Aufklärung in einem non-formalen Setting gelingen, wo liegen die Grenzen und Möglichkeiten?
In der Fortbildung geht es vor allem darum, wie sexuelle Bildung gelingen kann, indem wir Kinder stärken.
Die Fortbildung findet an 3 Tagen statt: an 2 aufeinanderfolgenden Tagen gefolgt von 1 Follow-up-Tag.
An dem Follow-up-Tag
- wird das fachlich und persönlich „Erworbene“ in Kleingruppen und im Plenum reflektiert
- Erfahrungen bei der Umsetzung werden aufgegriffen, welche « Hindernisse » haben die Teilnehmer erfahren, welche Dynamiken entstanden im Team, welche Veränderungen gab es in Bezug auf die psychosexuelle Entwicklung der Kinder ?
- gemeinsame Lösungsansätze werden erarbeitet
- Erweiterung der Literatur
- „gelungene“ Praxisbeispiele werden präsentiert
Im Follow-up arbeiten die Teilnehmer vor allem ressourcenorientiert.
Ziele
Die Fortbildung will Fachkräften ermöglichen:
- Gelassenheit zum Thema durch Professionalität zu entwickeln
- hilfreiche Praxisbeispiele zu betrachten und Vernetzung herzustellen, Grundlagen für gelingende Elternarbeit zu erabeiten
- zwischen sexueller Übergriffigkeit und Ausleben kindlicher sinnlicher Lust zu differenzieren
- professioneller mit Übergriffigkeiten und „Aktionismus“ vermeidende Handlungsabläufe umzugehen
Methode
- Theorieinput
- Selbstreflexion
- Offener Austausch in der Gruppe
- Kindliche Sexualität in non-formalen Einrichtungen : auf die pädagogische Haltung kommt es an ! (Anbindung an den RBP und Empowerment)
- Methoden und Literaturangaben
Weitere Informationen
inclusive Bewirtung
validation no.2017_07_ANB_23/17